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Betriebseröffnungsbogen & Finanzamt

Aktualisiert: Nov 6

......ein bisschen weniger, dafür aber nicht mehr ;) wer hätte das wohl gedacht :-P


Alles keine Hexerei....

Gleich vorne weg: easyyyyyyyyy cheeeesy :) Ich hatte letztes Jahr auch richtig Angst vor dem ganzen Prozess, aber no worries. Es wird Alles nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird.



Finanzamt


Ein kleiner Tipp, lass dich nicht abschrecken, wenn du beim Finanzamt KEINE Tipps bekommst. Mir wurde dort erklärt, dass die das nicht dürfen, da sonst die Funktion unserer lieben SteuerberaterInnen damit eingenommen und somit deren Geschäft sozusagen "geraubt" wird. Man muss halt vielleicht auch mal bedenken, dass Viele nicht so suuuuper liquide starten oder mega viel Cash auf der Seite liegen haben, sodass sie sich sofort eine/n SteuerberaterIn leisten können, aber gut - ist halt so. Man muss sich einfach ein bisschen zu helfen wissen ;) Steuerberatung ist was wirklich Wichtiges und da sollte man auch nicht sparen, nur anfangs hat man meist nicht genug oder keine Einnahmen dafür. Ich nehme dir hier aber nicht die Entscheidung ab - das musst du selbst wissen.



Formulare


Ich habe vorerst einfach drauf verzichtet und mich selbst eingelesen in den ganzen Wahnsinn. So schlimm ist es nicht, wenn man sich damit befasst. Zurück zum Finanzamt: Solltest du keine Hilfe durch den Gründungsservice in Anspruch nehmen und dein Ding auf eigene Faust machen wollen, brauchst du nicht mehr als diesen Link hier:


https://service.bmf.gv.at/service/anwend/formulare/show_mast.asp?Typ=SM&__ClFRM_STICHW_ALL=Betriebser%F6ffnung&searchsubmit=Suche


Da sind die Formulare schön übersichtlich gelistet. Je nachdem welche Rechtsform du gewählt hast oder welche du Sprache du sprichst, wählst und füllst du aus. Per Dropdown kann man aussuchen, ob man das Formular drucken oder online ausfüllen möchte. In meinem Fall war es das Verf24 (Betriebseröffnungsbogen für natürliche Personen) und das U12 (Regelbesteuerungsantrag bzw. Verzicht auf Steuerbefreiung für Kleinunternehmer). Jetzt fragst du dich wieso zur Hölle ich mich dazu entschieden habe, lieber Steuern zu zahlen, als mich davon befreien zu lassen. Naja, ich hatte am Anfang vorerst nur Ausgaben und das doch ein paar. Mit der Regelbesteuerung bist du vorsteuerabzugsberechtigt (ein Wort fürs Galgenmännchen, fällt mir grad auf). Das bedeutet, dass du bezahlte Ust beim Finanzamt geltend machen kannst. Geile Sache oder? Dann verschmälern sich die Ausgaben auf einmal.


Erklärungen, Steuertipps und Tricks kriegst du hier: "Von der Steuer absetzen kannst du".


Kleine Anregung am Rande, du fragst dich bestimmt, wie zur Hölle du prognostizieren sollst, was für Umsätze du machen wirst oder welcher Gewinn am Ende bei rumkommt. Glaskugel haben wir ja leider keine. Also solltest du keine großartigen Vorberechnungen anstellen wollen, dann wäre ich mit der Höhe deines zu erwartenden Umsatzes und Gewinnes lieber etwas sparsamer ;) Im Laufe des Jahres siehst du ja, was an Geld eintrudelt - man kann das dem Finanzamt, dann einfach melden bzw. die Kollegen dort updaten, um Alles entsprechend anzupassen = böse Überraschungen sind somit ausgeschlossen.


Aaaahh und bevor ichs vergesse: Ich habe die Formulare ausgedruckt und händisch ausgefüllt, ganz oldschool eben. Hab keine Ahnung wie lang nach einer Mailadresse des Finanzamts gesucht, bis ich im Finanz Online die Funktion: Sonstige Anliegen und Anträge entdeckt habe. Dort hab ichs denen übermittelt. Man kann dem Finanzamt auch über den Erklärungswechsel mitteilen, dass man selbstständig ist, allerdings habe ich die Maske eher als verwirrend empfunden - Geschmackssache natürlich.


Wenn du Hilfe oder weitere Tipps benötigst: Kontaktiere mich per Mail, Whatsapp, oder Chat.


Cheers, Nourin aka Monetenstute

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